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Abteilung Simulations- und Prozessentwicklung

Der For­schungs­schwer­punkt der Abteilung Simulations- und Prozessent­wicklung liegt in der simulationsbasierten Analyse und Op­ti­mie­rung von NC-Bearbeitungsprozessen mit geometrisch bestimmter und unbestimmter Schneide (Abb.).

© ISF

Grund­lagen­unter­suchungen zu Bearbeitungsprozessen, bei­spiels­weise dem Mikrofräsen von gehärtetem Schnellarbeitsstahl, gehören ebenso wie die si­mu­la­ti­ons­ge­stütz­te Ent­wick­lung innovativer Pro­zes­se und Werk­zeuge zur gezielten Einbringung von Oberflächenstrukturen auf Freiformflächen mittels Fräsen oder Schleifen sowie die Betrachtung der additiven und subtraktiven Prozesskette zu den For­schungs­ak­ti­vi­tä­ten dieser Arbeits­gruppe.

Einen we­sent­li­chen Schwer­punkt stellt ge­mein­sam mit dem Lehrstuhl XIV – Virtual Machining die Ent­wick­lung von Prozesssimulationen zur Analyse und Op­ti­mie­rung von Fertigungsverfahren dar. Zur Analyse der simultan mehrachsigen Mikro- und Makrofräsbearbeitung komplexer Bauteilstrukturen, wie sie bei­spiels­weise im Werk­zeug- und Formenbau oder in der Luftfahrttechnik gefordert wer­den, wird ein Simulationssystem ständig weiterentwickelt. Mit diesem kön­nen die wechselnden Eingriffsbedingungen wäh­rend der NC-Bearbeitung komplexer Freiformflächen und die daraus resultierenden Werkzeugbelastungen, Temperatureinflüsse sowie der auftretende Werkzeugverschleiß un­ter­sucht wer­den. Dabei stellen die Modellierung und Analyse regenerativer Schwingungseffekte resultierend aus der Interaktion zwi­schen Materialabtrag und dem dy­na­misch­en Verhalten des Werk­zeug-Werkstück-Maschine-Sys­tems ein zentrales Forschungsthema dar. Neben der Frässimulation wer­den eben­falls Simulationsmodelle für Fertigungsverfahren mit geometrisch unbestimmter Schneide – wie Schleifen und Honen – zur Vorhersage der resultierenden Oberflächentopographien ent­wickelt.

Das Einsatzgebiet dieser Simulationssysteme besteht nicht nur in der Analyse von Fertigungsprozessen und gegebenenfalls der Anpassung von Prozesspa­rameterwerten. Das Ziel der Ent­wick­lungen besteht auch darin, die Si­mu­la­tion der Fertigungsprozesse bereits vor der eigentlichen Bearbeitung zur Prozess­auslegung sowie zur Ent­wick­lung von Werkzeugmaschinen und Spannvor­richtungen zu nut­zen. Auch die Kopplung von Prozessmodellen mit Sensorik zur Prozessüberwachung und die Qualifi­zierung der Si­mu­la­tion für den Fabrik­planungsprozess stellen gerade im Zeitalter von In­dus­trie 4.0 ein aktuelles Forschungsthema dar. Damit wer­den die Ein­satz­mög­lich­kei­ten von Prozess­simulationen – von der detaillierten Analyse an der Werkzeugschneide über die Auslegung von Aufspanneinrichtungen und Maschinenkonzepten bis hin zur Fabrikplanung – in ver­schie­de­nen Grundlagenforschungsprojekten und industrienahen Kooperationen wesentlich erweitert.

 

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Anfahrt & Lageplan

Von der A1

Vom Autobahnkreuz Dort­mund/Unna auf die A44 Rich­tung Dort­mund, diese geht in die B1 über. Ausfahrt Dort­mund-Dorstfeld, Rich­tung Uni­ver­si­tät (weiter siehe Karte).

Von der A 45

Ausfahrt Dort­mund-Eichlinghofen, Rich­tung Uni­ver­si­tät (weiter siehe Karte).

Alternativ kön­nen Sie sich die Anfahrt auch berechnen las­sen: Google Maps.

Anreise mit der Bundesbahn bis Dort­mund oder Bochum Hbf.

Ab Dort­mund Hbf mit der S1 Rich­tung Düsseldorf bis zur Haltestelle Dort­mund Uni­ver­si­tät (7 Minuten Fahrzeit).

Ab Bochum Hbf mit der S1 Rich­tung Dort­mund bis zur Haltestelle Dort­mund Uni­ver­si­tät (14 Minuten Fahrzeit).

Die S-Bahn fährt in beide Richtungen regelmäßig alle 20 Minuten. Von der S-Bahn Haltestelle aus mit der H-Bahn (Haltestelle S-Uni­ver­si­tät) bis zur Haltestelle Cam­pus Süd (1 Station, fährt im 10 Minuten-Takt).

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwi­schen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwi­schen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund

Mit dem Taxi zur TU Dort­mund, Cam­pus Süd (min. 20 Min und 30,- EUR) (siehe Karte)

Vom Flughafen Düsseldorf

Mit der S-Bahn Linie S1 Rich­tung Dort­mund bis Haltestelle Dort­mund-Uni­ver­si­tät (ca. 90 Min). Von hier mit der H-Bahn Rich­tung Cam­pus Süd oder Eichlinghofen (fährt alle 10 Min) bis Cam­pus Süd (ca. 3 Min)

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.

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Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

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