Experimentelle Untersuchung thermisch induzierter Verzüge bei der MMS-Tiefbohrbearbeitung von Statorgehäusen
- Abschlussarbeiten

Beschreibung / Inhalt der anstehenden Arbeiten:
Die Minimalmengenschmierung (MMS) stellt einen vielversprechenden Ansatz zur nachhaltigen und ressourceneffizienten Zerspanung dar. Im Vergleich zur konventionellen Emulsionskühlung reduziert MMS den Einsatz von Kühlschmierstoffen erheblich und ermöglicht energie- sowie ressourcenschonende Fertigungsprozesse.
Gleichzeitig führen die lokal konzentrierten Wärmeeinträge während der Tiefbohrbearbeitung zu komplexen thermomechanischen Belastungen, welche insbesondere bei dünnwandigen Leichtbaustrukturen zu Bauteilverzug und Maßabweichungen führen können.
Zur weiteren Validierung der numerischen Modelle sollen nun experimentelle Untersuchungen an realen Statorgehäusen durchgeführt werden.
Im Rahmen der Abschlussarbeit sollen experimentelle Versuchsreihen zur MMS-Tiefbohrbearbeitung aufgebaut, durchgeführt und ausgewertet werden.
Mögliche Aufgabenbereiche umfassen:
- Aufbau und Durchführung von Tiefbohrversuchen
- Temperatur- und Verzugsmessungen mittels Sensorik
- Analyse thermischer und mechanischer Prozessgrößen
- Auswertung und Interpretation experimenteller Daten
- Vergleich experimenteller Ergebnisse mit FE-Simulationen
- Unterstützung bei der Weiterentwicklung eines digitalen Zwillings der Tiefbohrbearbeitung
Voraussetzungen:
Gesucht werden motivierte Studierende des Maschinenbaus mit Interesse an:
- Fertigungstechnik
- Simulation / FEM
- Messtechnik
- experimenteller Forschung
Kenntnisse in ANSYS oder Python sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich.





