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Fakultät Maschinenbau

Wiederaufbereitung von Vollhartmetall-Bohrwerkzeugen als Schlüssel zur höheren Ressourceneffizienz

Ulf Hensler1, Petra Preiß2, Monika Kipp1 und Dirk Biermann1

1 Institut für Spanende Fertigung, Technische Universität Dortmund, 

2 GFE-Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e.V.
ulf.henslertu-dortmundde

 

Zwischen ökonomischem Druck und wachsenden Bestrebungen zu nachhaltigeren Produktionsprozessen, stellt die Wiederherstellung der Einsatzeignung und somit die Verlängerung der Gesamteinsatzdauer von Vollhartmetall-Zerspanungswerkzeugen einen Ansatz dar, diesen Herausforderungen zu begegnen. Wiederaufbereitungsprozesse beruhen in der Werkzeugschleifindustrie auf primär durch Anwenderwissen gestützten Wiederaufbereitungsketten. Aus diesem Grund ist die Identifikation von Einflussfaktoren sowie das Ermitteln von Basiswissen zum Verständnis der Wechselwirkungen der Einzelprozesse der Prozesskette zur Wiederaufbereitung ein wichtiges Ziel. Davon ausgehend liegt ein Fokus auf der Erarbeitung einer Wiederaufbereitungskette, die eine gesteigerte Anzahl von Einsatzzyklen bei möglichst gleichbleibend hoher Leistungsfähigkeit der Werkzeuge zulässt.