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Fakultät Maschinenbau

Konturangepasstes Polierschleifen für Bohr- und Fräswerkzeuge

Ein geeigneter Fertigungsprozess, um die Feinstbearbeitung von Vollhartmetallwerkzeugen prozesssicher und gleichmäßig durchzuführen, ist das Polierschleifen mit elastisch gebundenen Diamantschleifscheiben. Aus bereits vorangegangenen Untersuchungen ist bekannt, dass für verschiedene Zerspanungswerkzeuge die Notwendigkeit angepasster Polierschleifprozesse besteht. Das Ziel des Forschungsvorhabens besteht darin, übergeordnete Prozessauslegungsmerkmale des Polierschleifens für variierende Bearbeitungsaufgaben zu erarbeiten. Somit wird es möglich, die Präparation unterschiedlicher Zerspanungswerkzeuge, auch unter Berücksichtigung dimensionaler Aspekte, prozesssicher und gleichmäßig zu implementieren. Um das konturangepasste Polierschleifen auszulegen, ist zunächst die Erarbeitung angepasster Abrichtprozessstrategien eine zentrale Aufgabe, wobei verschiedene Ausgangsformen der Polierschleifwerkzeuge berücksichtigt werden. Durch ein gezieltes Profilieren der Feinbearbeitungswerkzeuge soll zudem der Materialabtrag gesteuert werden. In einem weiteren Arbeitsschritt ist in Analogieuntersuchungen das Polierschleifen für verschiedene Werkstückkonturen zu erarbeiten. Darüber hinaus stellt die Analyse der Wechselwirkungen zwischen den poliergeschliffenen Oberflächen und nachträglich aufgebrachten Verschleißschutzschichten einen wesentlichen Aspekt des Vorhabens dar. Im Rahmen der Übertragung werden sowohl Fräs- als auch verschiedene Bohrwerkzeuge unterschiedlicher Dimensionen Anwendung finden.

© ISF

Förderhinweis

Das IGF-Vorhaben 21489 N „Konturangepasstes Polierschleifen für Bohr- und Fräswerkzeuge“ der Forschungsvereinigung VDW-Forschungsinstitut e.V. wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.