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Qualitäts- und Leistungssteigerung für die Bohrungsfeinbearbeitung mittels lokal angepasster Schneidkantenmikrogestalt durch gezielte Schichtvor- und -nachbehandlung am Beispiel von Reibwerkzeugen

Durch die Werkzeugpräparation vor und nach der Beschichtung besteht die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit von VHM-Zerspanwerkzeugen erheblich zu steigern. Die Schichtnachbehandlung kann jedoch lokale Abplatzungen der Beschichtung hervorrufen. Dieser Einfluss ist vor allem bei Schneidenbereichen mit kleinen Verrundungen, an denen sich die Beschichtung nicht optimal anla­gern kann, zu beobachten. Bei Werkzeugen für die Bohrungsfeinbearbeitung, die technologisch bedingt Schneiden mit einer geringen Kantenverrundung erfordern, besteht daher noch ein erheblicher Forschungsbedarf bei der Werk­zeugpräparation.

Diesem soll im geplanten Forschungsprojekt am Beispiel der Mehrschneiden-Reibahle begegnet werden. Bei Reibwerkzeugen muss die Nebenschneide eine sehr hohe Oberflächengüte erzeugen und sollte deshalb eine geringe Kantenverrundung aufweisen. Die Hauptschneide zerspant hingegen den überwiegenden Materialanteil und erfordert somit eine hohe Stabilität, die durch das Anbringen einer größeren Verrundung erreicht wird. Innerhalb des Forschungsvorhabens sollen die unterschiedlichen Anforderungen an Haupt- und Nebenschneide durch die Entwicklung einer lokal auf den Zerspanprozess abgestimmten Schneidkantenmikrogestalt durch entsprechende Schichtvor- und nachbehandlung erfüllt werden. Im ersten Schritt erfolgt die Auslegung der Kantengestalt an Haupt- und Nebenschneide hinsichtlich der Verrundungs­größe und des Formfaktors unter Berücksichtigung der vorliegenden Eingriffs­verhältnisse. Darauf aufbauend werden die Beschichtung und insbesondere die Schichtnachbehandlung an die Anforderungen der erzeugten Kantengestalt optimiert. Hier wird auch die Möglichkeit des Schärfens der Schneide nach der Beschichtung mittels Laser analysiert. Ziel ist es, durch die lokal variierende Mikrogestalt eine Erhöhung der Standzeit bei gleichbleibender oder besserer Bohrungsqualität zu realisieren, sodass Werkzeughersteller und -anwender gleichermaßen von den Forschungsergebnissen profitieren.

© ISF
Eingriffssituation und Verschleißformen einer Mehrschneidenreibahle und Problemfelder bei der Beschichtung und Nachbehandlung von schliffscharfen Schneiden

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Anfahrt & Lageplan

Von der A1

Vom Autobahnkreuz Dortmund/Unna auf die A44 Richtung Dortmund, diese geht in die B1 über. Ausfahrt Dortmund-Dorstfeld, Richtung Universität (weiter siehe Karte).

Von der A 45

Ausfahrt Dortmund-Eichlinghofen, Richtung Universität (weiter siehe Karte).

Alternativ können Sie sich die Anfahrt auch berechnen lassen: Google Maps.

Anreise mit der Bundesbahn bis Dortmund oder Bochum Hbf.

Ab Dortmund Hbf mit der S1 Richtung Düsseldorf bis zur Haltestelle Dortmund Universität (7 Minuten Fahrzeit).

Ab Bochum Hbf mit der S1 Richtung Dortmund bis zur Haltestelle Dortmund Universität (14 Minuten Fahrzeit).

Die S-Bahn fährt in beide Richtungen regelmäßig alle 20 Minuten. Von der S-Bahn Haltestelle aus mit der H-Bahn (Haltestelle S-Universität) bis zur Haltestelle Campus Süd (1 Station, fährt im 10 Minuten-Takt).

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund

Mit dem Taxi zur TU Dortmund, Campus Süd (min. 20 Min und 30,- EUR) (siehe Karte)

Vom Flughafen Düsseldorf

Mit der S-Bahn Linie S1 Richtung Dortmund bis Haltestelle Dortmund-Universität (ca. 90 Min). Von hier mit der H-Bahn Richtung Campus Süd oder Eichlinghofen (fährt alle 10 Min) bis Campus Süd (ca. 3 Min)

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

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Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark.

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